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Christoph Sietzen wird von den Medien als außergewöhnliches Talent gefeiert – als erfrischend natürlicher Musiker, der sich durch technische Meisterschaft und eine kraftvolle Bühnenpräsenz auszeichnet. Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen im Alter von zwölf Jahren wurde er mit dem ICMA Young Artist Award ausgezeichnet und für die Saison 2017/18 zum ECHO „Rising Star“ ernannt. 2019 erhielt er den OPUS KLASSIK als „Nachwuchskünstler des Jahres“.
In der Saison 2025/26 kehrt Christoph zum Mozarteumorchester Salzburg (González-Monjas) zurück, um die Uraufführung von Christian Josts neuem Schlagzeugkonzert Blade zu spielen, außerdem tritt er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Ravouli) mit Johannes Maria Stauds Konzert Whereas the Reality Trembles sowie mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven (Ward) mit dem Schlagzeugkonzert von Detlev Glanert auf.
In der Saison 2024/25 war Christoph Portraitkünstler der Kölner Philharmonie und trat dort mehrfach auf. Dazu gehörte auch eine erneute Zusammenarbeit mit dem WDR Sinfonieorchester für Stauds Konzert, das er ebenfalls mit dem SWR Sinfonieorchester und dem Bruckner Orchester Linz interpretierte. Vorausgegangen waren die Uraufführung mit dem Cleveland Orchestra (Welser-Möst) sowie die österreichische Erstaufführung mit den Wiener Symphonikern (Poga) in der Saison 2023/24. Zudem gab Christoph jüngst sein Debüt beim hr-Sinfonieorchester (de Ridder) und bei der Kammerakademie Potsdam (Ward).
Christoph ist Mitglied des Marimba-Ensembles The Wave Quartet, das 2008 von Bogdan Bacanu gegründet wurde. Zu den kommenden Höhepunkten des Quartetts zählen die fortgesetzte Zusammenarbeit mit der Academy of Ancient Music bei Konzerten in London und Cambridge sowie Auftritte beim Salzkammergut Festival und in der Kölner Philharmonie. Darüber hinaus ist Christoph Gründer des Schlagzeugensembles MOTUS Percussion, das kürzlich Steve Reichs Drumming beim Heidelberger Frühling aufführte und in dieser Saison bei Wien Modern zu hören sein wird. Ebenfalls in dieser Saison leitet Christoph das Artistic Team des Klangwolke Linz Festivals und verwandelt dabei den Donaupark in eine der größten Open-Air-Bühnen Österreichs.
Christoph tritt regelmäßig in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus und Musikverein, dem Mozarteum Salzburg, dem Rumänischen Athenäum in Bukarest, der Philharmonie Luxembourg, dem Barbican Centre, dem Müpa Budapest, der Gulbenkian Foundation, dem Palau de la Música, dem Konserthuset Stockholm, Bozar, dem Concertgebouw Amsterdam und der Suntory Hall Tokio auf sowie bei Festivals wie den Salzburger Festspielen und Grafenegg. Zu seinen Orchesterpartnern zählen unter anderem das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Polnische Radio-Sinfonieorchester und die Luxemburger Philharmoniker. Er arbeitete mit Dirigent:innen wie François-Xavier Roth, Ilan Volkov, Marin Alsop, Howard Griffiths, Yutaka Sado, Frank Strobel, Alexander Liebreich und Cristian Mandeal zusammen.
Christoph Sietzen ist luxemburgischer Staatsbürger, wurde 1992 in Salzburg geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Schlagzeugspiel sowie mit acht Jahren mit dem Kontrabass. Später studierte er an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Bogdan Bacanu (Marimba), Leonhard Schmidinger (Schlagzeug) und Josef Gumpinger. Darüber hinaus widmete er sich intensiv dem Cembalo, insbesondere dem barocken Repertoire. Von 2014 bis 2019 hatte Christoph eine Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne; seit 2020 gehört er dem Lehrkörper seiner Alma Mater an. Christoph spielt ausschließlich auf Instrumenten von Adams Musical Instruments.