Lade Veranstaltungen

aspekte 8: Epicentre

|(( Motus Percussion

Szene Salzburg | Anton-Neumayr-Platz 2, 5020 Salzburg
14. März 2026
18:45 - 20:00

aspekte 8: Epicentre

14. März 2026
18:45 - 20:00

Mitwirkende:

Motus Percussion
Christoph Sietzen, Percussion
Nico Gerstmayer, Percussion
Vincenzo Caschetto, Percussion
Jakob Mancinelli, Percussion
Maria Monleón, Percussion
Leonhard Schmidinger, Percussion

Programm:

 

„Motus“ bedeutet (Körper)Bewegung, Tanz, geistige Tätigkeit und einiges mehr – all das vereint das Motus Percussion Ensemble in seinem Konzert. Johannes Maria Staud lässt in Epicentre drei Schlagzeuger zwischen den Setups wechseln und legt in jedem der drei Teile den Fokus auf ein anderes Klangmaterial: Fell, Metall und Holz. Bei Georges Aperghis hat Musik immer auch theatrale Aspekte, Maki Ishii demonstriert in seinem Solo-Stück Thirteen Drums die klangliche Vielfalt von Trommeln und die gebürtige Argentinierin Graciela Paraskevaídis hat ihren durch und durch archaischen Zugang in hacen así für sechs Schlagwerker umgesetzt.

Ein Kryptogramm ist in geheimen Zeichen, in Codeschrift, in verschlüsselter Sprache geschrieben. Tatsächlich basiert dieses Werk – komponiert für das Schlagwerkensemble Les Percussions de Strasbourg – auf Rhythmen, die klassischen Meisterwerken entlehnt sind und so verschlüsselt wurden, dass sie nicht mehr zu entschlüsseln sind. Zu Beginn werden einige einfache Rhythmen vorgestellt, die im weiteren Verlauf zu einem großen Bild aus aufsteigenden Bewegungen und massiven Schwankungen in der Dichte werden. Die weitere Entwicklung erfolgt über eine Reihe von Variationen, fortlaufende und eingestreute.

Perkussionsmusik kann sehr vielfältig sein: Was die Schlag- und Spieltechniken betrifft und die auf dem breitgefächerten Instrumentarium erzeugten Klangfarben und -qualitäten.

In Thirteen Drums habe ich dieses Wissen beiseite gelassen, und ausschließlich Membranophone, Trommeln mit gespannter Haut, Fell o.ä. verwendet. Ich wollte die Aufmerksamkeit auf die dynamische Faszination von dreizehn Membranophonen lenken.

Ich habe mich für diese Instrumentenkombination entschieden, um eine transparente Wahrnehmung der Interaktion und Entwicklung zweier musikalischer Elemente zu ermöglichen: erstens einer einfachen rhythmischen Folge aus zwölf Sechzehntelnoten und zweitens eines unbestimmten Rhythmus, der am dreizehnten Schlag auftaucht. Damit demonstriere ich zwei zentrale Themen: die Rückkehr zum Wesentlichen dessen, was es bedeutet, Trommeln zu schlagen, und die Suche nach neuen Möglichkeiten für das Zusammenspiel von bestimmten und unbestimmten Rhythmen. – Maki Ishii

hacen así („sie machen es so“) ist 1996 als Auftrag von Jorge Camiruaga, Gründer und Leiter des uruguayischen Perkussion-Ensembles Perceum, komponiert worden. Es wurde am 18. September 1996 in Montevideo von diesem Ensemble zur Uraufführung gebracht. Der Titel zitiert und erinnert an ein Kinderspiel, das gesungen und getanzt wird. Dieses ist auf beiden Seiten des Rio de la Plata, in Argentinien und Uruguay, mit regionalen Variationen nach wie vor beliebt. Das Spiel spiegelt die Welt der Erwachsenen wider, indem es verschiedene Berufe und Tätigkeiten imitiert, deren Handlungen von den Teilnehmer:innen frei gewählt und improvisiert werden.

Da Musik eine Art Spiel ist, das sich mit symbolischer Kommunikation zwischen Menschen jeden Alters befasst, wird in hacen así diese implizite spielerische Haltung, die Erwachsene normalerweise verbergen oder unterdrücken, hervorgehoben.

In hacen así werden bewusst nur jene Instrumente aus dem reichen und äußerst vielfältigen Schatz an Perkussionsinstrumenten verwendet, die aufgrund ihrer klanglichen Qualitäten weit entfernt von donnernden Ergebnissen sind. Vielmehr werden Rhythmen und Texturen in einer intimen Atmosphäre miteinander verwoben. – Graciela Paraskevaídis

Auftragswerk von KölnMusik GmbH als Teil des Non Beethoven Projekts der Kölner Philharmonie für das Jahr 2020, Wiener Konzerthaus und Martin Grubinger / Percussive Planet

Dieses Schlagzeugtrio ist in enger Zusammenarbeit mit den Widmungsträgern (Martin Grubinger, Richard Putz, Slavik Stakhov) entstanden. Es besteht aus drei Teilen und wird durch die schiere Freude am dramaturgisch gebündelten Konstruieren entlang seismischer Bruchlinien geprägt.

Die drei Schlagzeuger wechseln während des Werks zwischen drei Setups an verschiedenen Spielpositionen vom Bühnenhintergrund über die Mitte der Bühne bis vorne an die Bühnenrampe.

Dabei wird jeweils ein anderes Klangmaterial in den Mittelpunkt gestellt: im ersten Teil das Fell, im zweiten Teil das Metall und im dritten Teil das Holz.

 

Szene Salzburg

Anton-Neumayr-Platz 2
Salzburg, 5020 Österreich

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen