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aspekte 4: (im)Pulse

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Szene Salzburg | Anton-Neumayr-Platz 2, 5020 Salzburg
12. März 2026
18:45 - 20:00

aspekte 4: (im)Pulse

12. März 2026
18:45 - 20:00

Mitwirkende:

NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg
Marina Iglesias, Flöte
Anna Lindenbaum, Violine
Matthias Leboucher, Tasteninstrumente
Alexander Bauer, Tasteninstrumente
Špela Mastnak, Schlagzeug
Marco Döttlinger, Klangregie

Programm:

  • Bernhard Lang, DW31 „Loops for Edgar Froese“ (2017)
  • Peter Ablinger, Regenstück 1–6 (1993)
  • Matthias Leboucher, five seconds from impact für Violine, Flöte, Vibraphon, Synthesizer, E-Orgel, Live-Elektronik und Lichtsystem – Auftragswerk der aspekteSALZBURG (2026, UA) – support by SKE
  • Anton Lindström, NELSON für Quintett für 8-Hand Korg BX-3 (Gen 1) und akustische Stahlseitengitarre – Auftragswerk der aspekteSALZBURG (2026, UA)

 

Zwei Pianisten in Interaktion mit einem superschnellen Playback-Track als Hommage an Edgar Froese, Frontman der legendären Elektronikband Tangerine Dream – das ist Bernhard Langs DW 31. Minimalistische Spielanweisungen gab der 2025 verstorbene Peter Ablinger in seinem Regenstück: 6 Click-Tracks in unterschiedlichen Metren, jeder Teil soll an beginnenden Regen erinnern, statt Instrumenten wählen die Musiker etwa Fundstücke aus der Natur. Das New Art and Music Ensemble Salzburg kombiniert diese beiden Klassiker der Gegenwart mit zwei Auftragswerken: an sein Gründungsmitglied Matthias Leboucher und den Elektroniker Anton Rune Lindström.

 

ist eine weitere Hommage an einen Pionier der deutschen Elektronikszene: Edgar Froese, dem Frontman von Tangerine Dream. Das Stück arbeitet mit gesampelten Klängen aus einem Fazioli-Flügel, die gemeinsam mit Wolfgang Musil und seinen Studenten erforscht worden waren. Die beiden Pianist:innen arbeiten hier in virtuoser Interaktion mit einem superschnellen Playback-Track, wobei die differenten Loops den live gespielten Klängen im Inneren des Klaviers einen mechanischen Kontrapunkt entgegensetzen. – Bernhard Lang

Ein Stück mit 6 Click-Tracks. Jede Spielerin / jeder Spieler folgt einem eigenen Puls. Es ist sowohl für 6 Nicht-Perkussionist:innen möglich, als auch für 3 Perkussionist:innen, die jeweils einem Click-Track folgen und die zusätzliche Stimme durch räumliches Lesen ergänzen.

Das Stück arbeitet mit Mikrorhythmen und der räumlichen Lokalisierung ähnlicher Klänge. Ein Werk in 6 Stimmen, von denen jede an ein einsetzendes Regenereignis erinnert.

Die Instrumentierung ist frei. Zum Beispiel: ein Stück Fliese oder Ziegel sowie ein Stück Holz. Der Ziegel (oder die Fliese) wird sanft mit einem Schlägel angeschlagen, das Holz mit einer Bürste. Nur die 6. Spielerin / der 6. Spieler hat ein drittes Instrument: etwas Tiefes und Resonantes, etwa eine große Trommel. Die Partitur schlägt weitere Möglichkeiten vor – sogar eine Version für 6 Klaviere. – Peter Ablinger

Mein neues Werk ist für fünf Instrumente und Live-Elektronik konzipiert. Es verwendet eine ungewöhnliche Beleuchtung, die den Fokus mehr auf die Gesichter der Musiker:innen als auf die Instrumente und Bewegungen legt, oder auf andere Elemente des Konzertsaals. Die Musiker:innen spielen zwar im gleichen Metrum, jedoch nicht synchron zueinander. Sie beeinflussen sich gegenseitig, kollidieren aber selten. Der Titel five seconds from impact („fünf Sekunden vor dem Aufprall“) kann durchaus auf die kritische Situation Bezug nehmen, in der sich die Welt derzeit befindet. Die Frage bleibt, während wir hilflos auf den Untergang warten, ob es nun dazu kommen wird oder nicht.

Szene Salzburg

Anton-Neumayr-Platz 2
Salzburg, 5020 Österreich

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